Aktuelles


Im Bereich Künstlerisches gibt es neue Werke zu bestaunen! (06.06.2026)


Känguru-Wettbewerb

Auch dieses Jahr haben wieder einige unserer Schülerinnen und Schüler am Mathe-Känguri-Wettbewerb mitgemacht! Hier seht ihr die stolzen Teilnehmer! 


Theaterbesuch "Gott des Gemetzels" der Klassen 8a und 8b

Wenn man in Deutsch ein Drama als Lektüre liest, bietet es sich natürlich an, dieses auch zu

sehen – im besten Fall live auf der Bühne als Theaterstück. Wir haben in Bonn das Privileg,

ein tolles Schauspielensemble zu haben und in dieser Spielzeit steht der ‚Gott des

Gemetzels‘ von Yasmina Reza auf dem Spielplan. Da haben sich die Deutschlehrerinnen der

8a und 8b, Frau Madani und Frau Lensing, gedacht, wir entwickeln eine Unterrichtsreihe zu

diesem Stück und krönen das Ganze mit einem gemeinsamen Theaterabend.

Für die kurzweilige Aufführung hatten sich alle schick zurechtgemacht und das Benehmen

der beiden Klassen war einwandfrei, für Einige war es das erste Mal in einer solchen

Umgebung.

 

Zufällig ausgewählte Schülerstimmen:

 - Die Atmosphäre war entspannt, alle waren gut angezogen.

 - Die Schauspieler haben richtig gut gespielt.

 - Es waren viele alte Leute da, das hat aber nicht gestört.

 - Die beste Szene war, als sie alle betrunken waren und albern getanzt haben.

 - Der Humor war eher so für ältere Leute, unsere Lehrer haben viel gelacht.


Ausflug zum Tongrubensee

Bei bestem Wetter fuhr der 7nw-Kurs mit Frau Jensen morgens gemeinsam mit dem Bus nach Röttgen und spazierte dort zum Tongrubensee. Beladen mit Becherlupengläsern, Wannen, Keschern und weiterem Untersuchungsmaterial wollten wir untersuchen, wie es mit der Wasserqualität aussieht. 

 

Wir kescherten an verschiedenen Stellen und haben die Tiere in vorbereitete Wannen gesetzt. Dann bestimmten wir die Gewässertiere und haben die Zeigerorganismen gezählt. So kann man den sogenannten Saprobien-Index bestimmen. Dabei spielt die Häufigkeit von bestimmten Lebewesen eine wichtige Rolle. Für die jeweiligen Tiere gibt es bestimmte Gütefaktoren, mit denen man den Saprobien-Index berechnen kann.

 

Wir haben Libellenlarven, Köcherfliegenlarven, Wasserasseln, Schnecken, kleine Muscheln, ganz viele Kaulquappen und noch einiges mehr gefunden. Besonders spannend war der Fang eines Flusskrebses.

 

Außerdem haben wir die Temperatur gemessen, den pH-Wert und den Nitrat- und Nitrit-Gehalt bestimmt. 

 

Wir kamen mit unseren Zählungen und Messungen dazu, dass der See knapp mäßig belastet ist, jedoch sind wir Anfänger und haben die strengen Regeln zum Bestimmen des Saprobien-Index nicht ganz genau eingehalten. Für uns standen die praktischen Erfahrungen im Vordergrund.

 

Natürlich haben wir die Tiere vorsichtig behandelt und sie am Ende wieder in ihren See gesetzt. 

 

Es hat viel Spaß gemacht und war ein schöner Ausflug.

 

 


Unser Ausflug nach Remagen ins ARP-MUSEUM

Um 9:00 Uhr trafen wir uns am Bonner Hauptbahnhof für den Klassen Ausflug ins Arp-Museum mit unserer Klassenlehrerin Frau Lensing und unserer Kunstlehrerin Frau Nolden.

Als wir ankamen hatten wir ca. noch eine Stunde Zeit bevor es anfing, die nutzten alle unterschiedlich, einige aßen etwas oder spielten Fangen, wiederum andere spielten ,,Brawl Stars“.

Vor dem Gebäude wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt. In der Werkstatt ließen wir alle unsere Rucksäcke auf einem Tisch, anschließend setzten wir uns an einen langen Tisch, dort wurden uns erst mal die Regeln erklärt, die wir einhalten sollten,wie z.B. dass wir leise sind, nichts anfassen und genügend Abstand zu den Bildern haben müssen und auf gar keinen Fall rennen!

Danach ging die erste Gruppe mit einem Künstler, der die Gruppe geführt hat und die zweite Gruppe mit einer Künstlerin.

Die Führung begann damit, dass uns erst mal eine kleine Zusammenfassung gegeben wurde, wer dieses Museum neu hat machen lassen und dass es früher ein Bahnhof war. Ein amerikanischer Architekt namens „Richard Meier“ hat dann renoviert und heute besteht das Museum zu einem Teil aus dem alten Bahnhof vom 19.Jahrhundert und zum anderen Teil aus dem neuen Gebäude von ihm.

Dann fuhren wir mit dem Aufzug hoch, der ca.40 Meter hoch ist, dieser Aufzug verbindet den alten Bahnhof mit dem Neubau oben am Hang, sehr beindruckend war, dass der Aufzug teilweise aus Glas bestand und so konnte man sehr gut dieUmgebung sehen.

Danach zeigte uns unsere Künstlerin eine Wand, wo viele Informationen über Sophie Taeuber-Arp und über ihren Mann Hans Jean Arp zu sehen waren. Es wurden uns Bilder von ihnen gezeigt und wie wichtige Informationen überliefert wie z.B. dass Sophie 1889 geboren war und somit den 1 Weltkrieg miterlebt hat.

Doch sie und ihr Mann wollten nicht so wie die anderen Künstler in ihrer Zeit traurige Bilder über den Krieg malen, sondern wollten Freude in die dunkle Zeit bringen. Sie nannten sie ihre Kunst,,Dadaismus“ - das Wort ,,Dadaismus“ hat keine richtige Bedeutung. Die Kunstrichtung von Sophie war, dass alles geometrisch war und linear mit vielen Farben, ihr Ziel war, dass die Leute trotz des Krieges Freude fühlen.

So machte es auch ihr Mann, der das gleiche Ziel hatte wie sie, doch seine Kunst unterschied sich von der seiner Frau, er malte Bilder, die oft runde und organische Formen hatten, er ließ sich von der Natur inspirieren, so dass wenn man vor seinen Bildern steht, man denkt ‚ich weiß, was er malen wollte‘, doch andere Personen sehen ein anderes Bild als du. Die Farben, die er wählte, waren nicht bunt wie die seiner Frau, sondern er malte in weiß und schwarz.

Leider starb seine Frau aufgrund einer Kohlenmonoxid-Vergiftung bei einem Besuch bei Freunden, als sie gerade am Herd waren.

Wir setzten uns in einem Halbkreis vor ein Bild, welches Sophie gemalt hatte, das Bild war ein Teppich mit vielen geometrischen Formen die alle klar angeordnet waren mit vielen bunten Farben. Nachdem wir über dieses Bild geredet haben, wendeten wir uns 9 Bildern von ihrem Mann zu. Jeder hatte eine eigene Vorstellung, was diese Form auf dem Bild sein könnte.

Danach ging es zum workshop. Diesmal nahm aber nur die Hälfte der Gruppe den Aufzug, der Rest der Gruppe wollte die Treppe nehmen, sie mussten alle 230 Stufen runter rennen.

In der Werkstatt befand sich schon die erste Gruppe, die schon mitten im Mobilé Basteln war. Wir schlossen uns an und bastelten Mobilés aus Kleiderbügeln und Papierformen, die wir Hans/Sophie Arp nachgebildet hatten.

Nachdem alle ihre Mobilés fertig gebastelt hatten, räumten wir alles wieder auf, so wie es am Anfang ausgesehen hat.

Dann machten wir uns wieder auf dem Rückweg, wir mussten wieder ein bisschen warten bis der Zug kam, viele spielten wieder fangen oder machten lustige Tanz-Videos. Am Hauptbahnhof Bonn angekommen, entließen uns unsere Lehrerinnen.

Das war ein toller Ausflug, der allen großen Spaß gemacht hat!

Fabianna Espinoza Berrios, 6a

 

 


„Vielfalt stärkt uns!“ – 8. Klassen im interkulturellen Dialog

 

In den vergangenen Wochen haben sich die 8. Klassen der Emilie-Heyermann-Schule intensiv mit dem Thema „Interkulturalität und Befremdung" auseinandergesetzt. Nach umfassender theoretischer Erarbeitung sowie Diskussionsanlässen im Unterricht begaben sich die Schülerinnen und Schüler am 15.04.2026 in die Bonner Innenstadt und führten dort kurze Interviews mit Passant:innen unterschiedlichen Alters durch. Unter dem Motto „Vielfalt stärkt uns!“ sammelten sie Meinungen verschiedener Generationen zu interkulturellen Begegnungen im Alltag, um den Dialog über kulturelle Vielfalt anzuregen und ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Eines der Arbeitsergebnisse der Schülerinnen und Schüler finden Sie hier:

 

Am 15.04.2026 zogen wir, die 8. Klassen der Emilie-Heyermann-Schule, gemeinsam mit unseren Lehrkräften für das Unterrichtsfach „Praktische Philosophie“ in die Bonner Innenstadt. Dort befragten wir Passant:innen zu ihren Erfahrungen mit interkulturellen Begegnungen, Gefühlen der Befremdung, Maßnahmen dagegen und Ideen für ein friedlicheres Zusammenleben. Zunächst fragten wir, was sie unter dem Begriff „Interkulturalität" verstehen. Die Interviews verdeutlichten, dass der Begriff „Interkulturalität“ nicht von allen eindeutig verstanden wird. Während einige Befragte angaben, den Begriff noch nie gehört zu haben, versuchten andere ihn mit „Vielfalt“ oder „dem Zusammenleben verschiedener Kulturen“ zu erklären. In mehreren Fällen wurde Interkulturalität eher mit Multikulturalität verwechselt, also dem bloßen Nebeneinanderleben unterschiedlicher Kulturen. Interkulturalität beschreibt jedoch nicht nur das bloße Nebeneinanderleben, sondern das bewusste und gegenseitige Miteinander von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Dabei treten sie in Austausch, lernen voneinander und setzen sich mit verschiedenen Sprachen, Traditionen und Weltbildern auseinander.

 

Trotzdem zeigte sich deutlich, dass viele Menschen den Kontakt und Austausch mit anderen Kulturen als sehr bereichernd empfinden. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen. So erklärte eine befragte Person zum Beispiel, dass Freundschaften mit Menschen aus anderen Ländern dazu beitragen können, unterschiedliche Weltanschauungen zu verstehen und neue Problemlösestrategien zu entwickeln. Auch Reisen, internationale Küche und fremde Lebensweisen wurden als Bereicherung und Erweiterung des eigenen Horizonts beschrieben. Gleichzeitig wurde jedoch auch deutlich, dass interkulturelle Begegnungen stark vom Wohnort abhängen. Während in größeren Städten vielfältige Möglichkeiten bestehen, mit anderen Kulturen in Austausch zu treten und voneinander zu lernen, berichteten mehrere Personen aus ländlicheren Regionen von einem eher eingeschränkten interkulturellen Austausch.  

 

Im Hinblick auf Befremdung äußerten einige Befragte, dass bestimmte kulturelle oder religiöse Praktiken für sie schwer nachvollziehbar seien. Als Beispiel wurden unter anderem Ramadan oder religiöse Schlachtpraktiken genannt, die von einzelnen Interviewten als kritisch bewertet wurden. Ersichtlich wurde außerdem, dass die Befragten auf solche Themen sehr emotional reagierten, was zeigt, wie stark persönliche Werte und kulturelle Prägungen die Wahrnehmung beeinflussen. Auffällig war zudem, dass nicht alle Befragten bereit waren, sich intensiver mit fremden Traditionen auseinanderzusetzen. Einige gaben offen zu, dass sie wenig Interesse daran haben, bestimmte Bräuche kennenzulernen oder daran teilzunehmen. So wurde beispielsweise erwähnt, dass man „keine Lust“ habe, sich mit bestimmten religiösen Praktiken wie dem Ramadan näher zu beschäftigen. Diese Haltung verdeutlicht, dass „Interkulturalität“ in der Praxis nicht immer auf Offenheit trifft, sondern teilweise auch auf Ablehnung oder Desinteresse. Dennoch betonten viele Interviewte, dass ein respektvoller Umgang miteinander unerlässlich ist, egal welcher Kultur die andere Person angehört oder sich zugehörig fühlt. In diesem Zusammenhang wurde auch kritisch angemerkt, dass Verallgemeinerungen ein großes Problem darstellen, da einzelne Erfahrungen häufig irrtümlich auf ganze Kulturen übertragen werden und zu Ausgrenzung und Rassismus bestimmter Personengruppen oder Kulturkreise führen können. Um dem entgegenzuwirken, nannten die Befragten folgende Lösungsmöglichkeiten: offener sein, anderen Kulturen mit Neugier begegnen, Bildung und gegenseitiger Respekt.

 

Die Umfrage hat uns abschließend gezeigt, wie unterschiedlich Menschen denken und dass sich diese Vielfalt an Meinungen auch im Schulalltag widerspiegeln kann. Wir finden deshalb, dass sich jede „Schule ohne Rassismus“ intensiv mit solchen Themen auseinandersetzen sollte, denn nur durch eine bewusste Auseinandersetzung können Vorurteile nachhaltig abgebaut werden. Wir haben außerdem gelernt, dass man nicht alles verstehen oder nachvollziehen muss, um anderen mit Respekt zu begegnen. Aus dem Unterricht und den Interviews nehmen wir daher als zentrale Leitsätze mit, dass Offenheit, gegenseitiger Respekt und der Austausch miteinander entscheidend für ein friedlicheres Zusammenleben sind. Diese Haltung möchten wir auch den Leser:innen mitgeben und sie dazu ermutigen, anderen Menschen unvoreingenommen zu begegnen und mehr Interesse am Anderen zu zeigen.

 

Amira, Dilyana, Fatmanur, Zeynep

(Schülerinnen der Klasse 8a)

 

 

 

 


Bonner Rosenmontagszug 2026

Wie jedes Jahr geht die EHS beim Bonner Rosenmontagszug mit. Dieser Jahr mit dem Motto "Et löwt an der EHS". Selbst der Regen kann uns nicht schrecken! 


Weiberfastnacht an der EHS

Wie jedes Jahr wurde auch diesmal Weiberfastnacht an der EHS gefeiert. Das Programm wurde von den Klassen 5 bis 7 zusammengestellt und aufgeführt. Die Stimmung war wie immer fantastisch! 


Laternenausstellung im Stadthaus

Im Foyer des Bonner Stadthauses sind derzeit wieder viele Laternen aus verschiedenen Einrichtungen (Schulen und Kindertageseinrichtungen) zu bestaunen. Auch unsere Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen haben Laternen gemacht. Dieses Jahr wurde mit Ölpastellkreide auf Transparentpapier eine Sternennacht in Anlehnung an Van Goghs berühmtes Gemälde gemalt.

 

 

 

Acht unserer Sternennacht-Laternen (von Addria (5a), Felix S.(5a), Rashiqa (5b), Leo (5b), Fabianna (6a), Jolie (6a), Grace (6b) und Luis (6b)) sind exemplarisch noch bis zum 29. Oktober im Foyer des Stadthauses ausgestellt. Diese und alle anderen Laternen leuchten dann am Mittwoch, den 5. November beim großen Umzug in der Bonner Innenstadt um die Wette.


Känguru-Wettbewerb

Auch dieses Jahr haben wieder einige unserer Schüler und Schülerinnen am Mathe-Wettbewerb Känguru mitgemacht. Vielen Dank für eure Teilnahme und Gratulation zu euren Ergebnissen! 


Die EHS im Bonner Rosenmontagszug

Auch dieses Jahr ist die EHS im Rosenmontagszug dabei! Über hundert Jecke feiern laut und fröhlich die 5. Jahreszeit. Das Motto? Völlig losgelöst von der Eeeeeerde! 


Handwerk aus 1. Hand für unsere 9er und 10er

"Weißt du schon, was du machen willst, wenn du hier deinen Abschluss erreicht hast?“ - Dieser oder ähnlichen Fragen sehen sich unsere Oberstüfler immer wieder ausgesetzt und die Antwort ist nur zu häufig „Keine Ahnung – wahrscheinlich erstmal weiter Schule“. Das ist aber nicht dem unbändigen Lernwillen unserer Schüler geschuldet, sondern eher der Tatsache, dass ihnen viel zu wenig bewusst ist, wieviele andere attraktive Möglichkeiten es gibt.

Am Freitag, 14.02.25 hatten sie die großartige Chance, über zwei junge Menschen, die eine Ausbildung absolviert haben und nun mit viel Freude, voll im Leben stehend und für ihren Job brennend, eben zwei dieser Möglichkeiten kennenzulernen.

Kaya Schmude hat nach ihrem Abitur und einer Ausbildung als Physiotherapeutin sich und ihren Arbeitgeber, Physiotherapie Martin Crede in Bonn Röttgen vorgestellt. Jeroen van de Vliet hat nach seinem Realschulabschluss eine Ausbildung als Dachdecker gemacht und arbeitet mit Begeisterung bei Niels Deiters Bedachungen in Meckenheim.

Beide haben unseren Schülern die Vorteile ihrer Ausbildung und ihres Berufes sehr anschaulich nahegebracht und beantworteten viele Fragen zu ihrem Beruf.

Vielleicht/hofftenlich war das eine Initialzündung für unsere Schüler, ihren Horizont bezüglich ihres weiteren Werdegangs zu erweitern – es muss nicht immer unbedingt weiter Schule sein!

 


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